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Aktuelle Regelungen Corona und Jugendverbandsarbeit

10. März 2021

Die Corona-Pandemie hält weiterhin an. Darum haben wir für euch einen Beitrag erstellt, in dem wir euch aktuelle Regelungen für die Jugendverbandsarbeit zum Schutz vor dem Corona-Virus zusammenfassen.

Stand: 22. April 2021

Mit der aktuellen Fassung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2
(Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO), gültig ab dem 24.04.2021, werden keine wesentlichen Änderungen zur Regelung von Angeboten der außerschulischen Jugendbildung vorgenommen.
Auf dieser Grundlage gelten die Regelungen vom 10.03.2021 bei den Angeboten der außerschulischen Jugendbildung bis zum 14.05.2021 weiter.


Stand: 31. März 2021

Weiter unten findet ihr die 35. Fassung der FAQ zur Bekämpfung der Pandemie in der Jugendförderung sowie die aktuelle CoronaSchVO gültig ab dem 29.03.2021 und den 26. Erläuterungserlass zur aktuellen CoronaSchVO.

Die sich daraus ergebenden neuen Änderungen in der 35. Fortschreibung der FAQ-Liste sind wieder farbig markiert.

Änderungen finden sich unter folgenden Punkten:

  • Punkt 1.2 (Definition „Schülerinnen und Schüler“)
  • Punkt 1.18 (Corona-Notbremse)
  • Punkt 2.1 (Angebote in den Ferien)
  • Punkt 7.2 (Corona-Notbremse für Sportangebote)
  • Punkt 6.5 (Impfgruppen)

Stand: 16. März 2021

  • Angebote für Gruppen von höchstens fünf jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren in geschlossenen Räumen sind zulässig.
  • Angebote im Freien für Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren sind ebenfalls zulässig.
  • Für beide Angebotsformen gilt die Einhaltung der Hygienevorschriften gemäß §2 bis 4a der CoronaSchuVo. Diese beinhalten u.a. das durchgängige Tragen einer (medizinischen) Maske.

Außerdem beinhalten die FAQ eine Empfehlung zum Umgang mit geplanten Ferienangebote in den Oster- und Sommerferien.


Stand: 16. Dezember 2020

Angebote der Jugendverbandsarbeit sind ab Mittwoch, den 16.12.2020 bis zunächst zum 10.01.2021 verboten.

Hier geht es zu beiden Dokumenten:


Stand: 02. November 2020

Die aktuellen Corona-Regeln stellen die gesamte Jugendarbeit vor Herausforderungen. Die letzte Woche neu veröffentlichte CoronaSchuVO hat in §7 Absatz 1a die Öffnung von Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe auch im November erlaubt. Der am 02. November dazu veröffentlichte Erlass des MKFFI erläutert die CoronaSchuVO und die Folgen für die Jugendverbandsarbeit. Laut diesem Erlass dürfen „Angebote und Einrichtungen der Jugendverbände einschließlich der Jugendbildungsstätten“ stattfinden bzw. geöffnet bleiben. Es gibt allerdings Ausnahmen und Auflagen.

Verboten sind Übernachtungsangebote, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Sportangebote.

Gruppenstunden und Bildungsangebote aller Ebenen der Jugendverbandsarbeit sind weiterhin erlaubt. Es gelten aber hohe Auflagen:

  • Gruppengröße max. 10 Personen.
  • Tragen einer Alltagsmaske in Gebäuden und geschlossenen Räumen sowie auf Spielplätzen.
  • Die Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen sind sicherzustellen (Handhygiene, Reinigung von Kontaktflächen, Spülen des Geschirrs bei mindestens 60 Grad, Informationstafeln zum infektionsgerechten Verhalten, regelmäßiges Lüften …)  (vgl. CoronaSchuVO §4).
  • Durchgehend muss eine Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Ist dies nicht möglich, müssen feste Sitzplätze eingenommen werden.
  • Insofern der Mindestabstand eingehalten werden kann, ist eine einfache Rückverfolgung zu gewährleisten. Sollte dieser nicht eingehalten werden können, ist die besondere Rückverfolgbarkeit sicher zu stellen (vgl. CoronaSchuVO §4a).

Hier geht es zum gesamten Dokument:
Corona-Erläuterungserlass Jugendbildung MKFFI, Stand: 02.11.2020

Unsere Zusammenfassung der aktuellen Regelungen Corona und Jugendverbandsarbeit vor Ort vom 04. November findest du hier:
Zusammenfassung der aktuellen Regelungen Corona und Jugendverbandsarbeit vor Ort , Stand: 04.11.2020

Hier geht es zu den gesamten FAQ des Landesjugendrings NRW: https://www.ljr-nrw.de/wp-content/uploads/2020/11/20201117_21.-FAQ-Corona-JUFOE-NRW_LWL_LVR_G5.pdf

Hier geht’s zur aktuellen Corona-Schutzverordnung: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-11-04_coronaschvo_ab_05.11.2020_lesemodus.pdf


Stand: 24. Oktober 2020

Das „FAQ zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung“ des Landesjugendring NRW liegt nun in seiner 16. Fortschreibung vor. Ebenfalls auf der Seite des Landesjugendring findet ihr zu eurer Information einen Erlass des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zur „Anwendung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2“, vom 20. Oktober 2020.

Mit den Kreisen Viersen und Heinsberg haben zwei weitere Landkreise mit einem Inzidenzwert von über 50 infizierten Personen pro 100.000 Einwohner*innen die Gefährdungsstufe 2 erreicht. Der Kreis Heinsberg hat eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht, die ihr unter https://www.kreis-heinsberg.de/cms/front_content.php?parts[]=aktuelles&parts[]=oeffentliche-bekanntmachungen-ab-2017-und-oeffentliche-verfahren&d=%2FCoronavirus findet. Vom Kreis Viersen liegen neben einer Pressemeldung vom 23. Oktober 2020 noch keine weiteren Informationen vor.

Der  Kreis Euskirchen hat nach eigenen Angaben am 22. Oktober den Inzidenzwert von 50 infizierten Personen pro 100.000 Einwohner*innen überschritten und deshalb unter https://www.kreis-euskirchen.de/kreishaus/aktuell/neuste-meldung-I.php erweiterte Maßnahmen veröffentlicht.

Die Stadt Mönchengladbach hat eine aktualisierte Allgemeinverfügung zum Erreichen der Gefährdungsstufe 2 mit einem Inzidenzwert über 50 infizierten Personen pro 100.000 Einwohner*innen.

Die Städteregion Aachen hat ebenfalls eine neue Allgemeinverfügung veröffentlicht. Ihr findet sie unter https://www.staedteregion-aachen.de/fileadmin/user_upload/S_13/Dateien/Corona/Amtliche-Bekanntmachungen-32-2020.pdf. In der Städteregion gibt es einen zusätzlichen Maßnahmenkatalog für die Stadt Baesweiler.


Stand: 20. Oktober 2020

Das Land NRW hat eine aktualisierte Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) veröffentlicht. Diese ist seit dem 17.10. in NRW gültig:

Besonders hinweisen möchten wir euch auf die aktualisierte Fassung von §15a, aus der sich neue Maßnahmen für die Gestaltung und die Größe von Veranstaltungen und Versammlungen (z.B. auch Gottesdienste) ergeben.

In der Städteregion Aachen hat die 7-Tage-Inzidenz am 12. Oktober 2020 den Wert von 50 Infizierten pro 100 000 Einwohner*innen erreicht. Die strengeren Schutzmaßnahmen, die bereits in Aachen und in Alsdorf galten, gelten nun für das gesamte Gebiet der Städteregion Aachen. 

Hier die entsprechende Information der Städteregion Aachen, der ihr auch die Fallzahlen der einzelnen Kommunen entnehmen könnt sowie die strengeren Schutzmaßnahmen, die nun im gesamten Gebiet der Städteregion in Kraft treten. Nach Rückfrage von Benedikt Patzelt hat Dr. Ziemons, Dezernent für Soziales, Gesundheit und Digitalisierung, bestätigt, dass Bildungsangebote in der außerschulischen Jugendbildung und Freizeitangebote nicht als offene Veranstaltungen gelten. Dennoch wird empfohlen, die Schutzmaßnahmen auf euren Freizeiten und Lagern zu verstärken. 

Die Stadt Mönchengladbach hat mit 36,8 den Inzidenzwert von 35 auf 100.000 Einwohner*innen überschritten. Es wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die ihr unter http://notfallmg.de/fileadmin/user_upload/1NotfallMG/AV_15102020.pdf finden könnt.

Die Stadt Düren hat aufgrund der Überschreitung des Inzidenzwertes von 50 Infizierten pro 100 000 Einwohner*innen eine Allgemeinverfügung für den gesamten Kreis veröffentlicht. Diese gilt ab dem 19. Oktober 2020 zunächst so lange, bis die 7-Tages-Inzidenz sieben Tage in Folge unter dem Wert von 50 liegt.

Der Rhein-Kreis Neuss hat aus dem gleichen Grund ebenfalls eine Allgemeinverfügung veröffentlicht. Hier geht’s zur Allgemeinverfügung des Rhein-Kreis Neuss.

Für den Kreis Krefeld trifft sich aktuell ein Krisenstab zur Besprechung des weiteren Vorgehens. Bis Anordnungen des Krisenstabs vorliegen, wird auf die Coronaschutzverordnung des Landes NRW verwiesen:  https://www.krefeld.de/de/inhalt/corona-aktuelle-meldungen/ Hier geht’s zur Allgemeinverfügung „ZUR ANPASSUNG DER CORONASCHUTZVERORDNUNG AN DAS INFEKTIONSGESCHEHEN“ der Stadt Krefeld.



Stand: 01. Oktober 2020

Seit dem 1. Oktober 2020 gilt eine neue CoronaSchVO. Diese erlaubt in §7, dass bei Angeboten der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in festen Gruppen mit bis zu 30 Personen auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen eines MNS verzichtet werden kann. Damit sind Gruppenstunden mit bis zu 30 Personen ohne Einhaltung des Mindestabstandes und ohne Tragen eines MNS wieder möglich! Die FAQs des Landesjugendrings werden gemeinsam mit dem MKFFI erarbeitet und beantworten die relevanten Fragen zur CoronaSchVO. Die Erklärung zum benannten §7 findet ihr u.a. unter 1.5. der FAQs. Die Zulassung von Gruppenstunden mit bis zu 30 Personen ist als Beispiel aufgeführt. Bitte beachtet aber, dass es bei einer Inzidenz von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb der letzten 7 Tage durch die Kreise bzw. kreisfreien Städte regionale Anpassung geben kann.

Corona-Schutzverordnung, gültig ab 01.10.2020 – Lesfassung

FAQs zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung – 15. Fortschreibung


Stand: 08. September 2020

Zusammenfassung der aktuellen Regelungen zum Umgang mit den Angeboten in der Jugendverbandsarbeit

FAQs zur Eindämmung der Corona-Pandemie in der Jugendförderung – 13. Fortschreibung

Muster Einwilligungserklärungen Ferienfreizeiten unter Corona-Bedingungen als Word-Dokument: