Workshops

Beim Fachtag können Sie zwei der nachfolgenden Workshops besuchen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Workshopwünsche an.

W1 Workshop für FLINTA* „Brave Space schützt Safer Spaces“

FLINTA* steht für Frauen, Lesben, Intergeschlechtlich, Nicht-Binär, Agender.
Der Workshop richtet sich ausschließlich an diese Personengruppen

Respektvoll miteinander: Grenzen achten – Sichere Orte schaffen!

Damit sichere Räume entstehen können brauchen wir mutige Räume.

Räume, in denen ein offenes und angstfreies Klima vorherrschen, in dem Machtstrukturen reflektiert und Grenzüberschreitungen ohne Angst vor emotionalen oder anderen Sanktionen angesprochen und kritisch rückgemeldet werden können.

Wir werden anhand von euren Alltagbeispielen üben, Abwertungen zu stoppen, entschlossen einzugreifen und schwierige Themen (z. B. Frauenfeindlichkeit, mänliche Dominaz, jede Form von Diskriminierung) offen anzusprechen und zu stoppen. Ziel ist es Handlungsspielräume zu erweitern, denn Sicherheit entsteht durch Verantwortungsübernahme und Engagement aller Beteiligten.

Dieser Workshop richtet sich exklusiv an FLINTA um den Fokus in diesem „Safer Space“ auf sexistische Verhaltensweisen richten zu können.

Referentin: Martina Kuschel (sie/ihr), kritisch weiß, WenDo Trainerin (feministische Selbstverteidigung), Antifaschistin, Ausbilderin und Bildungsreferentin

W2 Workshop für Aktivist*innen gegen Rechtsruck und Faschismus
„Brave Space schützt Safer Spaces“

Respektvoll miteinander: Grenzen achten – Sichere Orte schaffen!

Damit sichere Räume entstehen können brauchen wir mutige Räume.

Räume, in denen ein offenes und angstfreies Klima vorherrschen, in dem Machtstrukturen reflektiert und Grenzüberschreitungen ohne Angst vor emotionalen oder anderen Sanktionen angesprochen und kritisch rückgemeldet werden können.

Wir werden anhand von euren Alltagbeispielen üben, Abwertungen zu stoppen, entschlossen einzugreifen und schwierige Themen (z. B. Rechtes Gedankengut, Faschismus, jede Form von Diskriminierung) offen anzusprechen und zu stoppen. Ziel ist es Handlungsspielräume zu erweitern, denn Sicherheit entsteht durch Verantwortungsübernahme und Engagement aller Beteiligten.

Dieser Workshop richtet sich exklusiv an Aktivist*innen gegen Rechtsruck und Faschismus (ANTIFA) um den Fokus in diesem „Safer Space“ auf rassistische und Faschismus unterstützende Verhaltensweisen richten zu können.

Referentin: Martina Kuschel (sie/ihr), kritisch weiß, WenDo Trainerin (feministische Selbstverteidigung), Antifaschistin, Ausbilderin und Bildungsreferentin

W3(Anti)Feministen von morgen?! Umgang mit Sexismus und Queerfeindlichkeit.

Antifeminismus macht jungen Männern* attraktive Denk- & Handlungsangebote. Von Aussicht auf Reichtum und Macht, sexueller und partnerschaftlicher Erfüllung bis hin zur Anerkennung des eigenen Schmerzes ist quasi alles dabei. Was haben wir diesen Versprechen entgegenzusetzen? Um Feminismus für junge Männer* verheißungsvoller zu machen, ist es sinnvoll, einen Blick auf ihre Widerstände zu werfen. Was steckt hinter dem Hass auf Frauen und queere Personen? Wie können wir junge Männer* abholen, bevor sich ihr Weltbild schließt? Und wie können wir FLINTA*s gleichzeitig stärken? Ziel des Workshops ist es, ein wertschätzendes Verständnis für Widerstände zu erlangen und Strategien zu erproben, um diese konstruktiv in der Jugendbildung zu bearbeiten.

Referent*innen: Detox Identity

W4 Raus aus der Tabuzone – Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit

In diesem Workshop werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir als Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit auf eine respektvolle und wertschätzende Weise mit jungen Menschen über Sexualität sprechen können. Zudem setzen wir uns mit zeitgemäßer Sexualaufklärung auseinander, wie ein sicherer Raum geschaffen wird, in dem unaufgeregte Gespräche stattfinden können bei denen sich junge Menschen, aber auch die Fachkräfte wohlfühlen. Der Workshop bietet praxisnahe Impulse und Infos zu Voraussetzung für methodisches Arbeiten, um Sexualität in der Arbeit mit Jugendlichen selbstbewusst und verantwortungsvoll mitzudenken, anstatt zu tabuisieren

Denn zur gelungenen, ganzheitlichen Präventionsarbeit braucht es neben der Gewaltthematisierung auch einen positiven Blick auf Sexualität.

Referentin: Pantea Dennhoven, Bildungsreferentin, Dipl. Sozialpädagogin, Sexualpädagogin (iSp) – Kath. Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg

W5 STRONG – Stark gegen Online-Gewalt und Cybergrooming

Digitale Räume sind für Kinder und Jugendliche selbstverständliche Lebensräume und damit auch Orte, an denen Grenzverletzungen, Mobbing oder Cybergrooming stattfinden können. Für Fachkräfte in der kirchlichen Jugendarbeit stellt sich zunehmend die Frage, wie diese digitalen Räume sicher, stärkend und empowernd gestaltet und begleitet werden können. Der Workshop „STRONG – Stark gegen Online-Gewalt und Cybergrooming“ vermittelt praxisnahes Wissen zu Formen digitaler Gewalt, typischen Täterstrategien sowie rechtlichen und pädagogischen Grundlagen. Im Mittelpunkt stehen dabei eine klare Haltung: Die Verantwortung liegt immer bei den Tatpersonen, sowie konkrete Ansätze zur Prävention, Sensibilisierung und Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag. Neben fachlichen Impulsen bietet der Workshop Raum für Austausch, Reflexion und praxisorientierte Methoden, die sich direkt in der kirchlichen Jugendarbeit umsetzen lassen, sowohl analogen als auch digital! Ziel ist es, Fachkräfte zu stärken, sichere Orte zu schaffen und junge Menschen in ihrer Selbstbestimmung und Medienkompetenz zu unterstützen.

Referent*innen: Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen (AJS NRW)

W6 Queerpastoral

Pfarrer Simonsen (Pfarrer in der Citykirche Mönchengladbach) wird einen Workshop zum Thema Queerpastoral anbieten. Weitere Informationen folgen zeitnah.

W7 Raum geben – Safer Spaces in der kirchlichen Jugendarbeit

„Safer Spaces entstehen nicht zufällig – sie sind das Ergebnis bewusster Haltung, klarer Grenzen und gemeinsamer Verantwortung.“

Wie können wir jungen Menschen in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit Schutz und Sicherheit bieten – besonders jenen, die mit psychischen Belastungen kämpfen? Was bedeutet „Awareness“ konkret im Alltag kirchlicher Jugendarbeit? Und wo liegen die Grenzen unserer Verantwortung?

In diesem praxisorientierten Workshop erarbeiten wir gemeinsam, wie Safer Spaces gestaltet und nachhaltig verankert werden können. Wir reflektieren typische Situationen aus der Jugendarbeit, entwickeln Schutzkonzepte im Kleinen und diskutieren, wie Nähe, Vertrauen und professionelle Distanz in Balance gebracht werden können.

Referentin: Sabine Finster, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (Verhaltenstherapie) niedergelassen in eigener Praxis, Lehrbeauftragte für Psychologie, Pädagogik und Soziale Arbeit an der FOM in München, Supervisorin und Mediatorin, Jugendschöffin am Amtsgericht München

BDKJ-Ansprechpartner*in

Klara Mies

(sie|ihr)

Referentin für Aus- und Fortbildung, Prävention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt / Präventionsfachkraft

0241 44 63 24
0152 552 027 64
klara.mies@bdkj-aachen.de

Bistum Ansprechpartner*in: Heidrun Schnier

Abt. 1.3 Bildung und Seelsorge mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Tel.: 0241 452 217

heidrun.schnier@bistum-aachen.de

Bistum Ansprechpartner*in: Denise Burbach

Abt. 1.3 Bildung und Seelsorge mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Tel.: 0241 452 487

denise.burbach@bistum-aachen.de